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Gemeinschaftspraxis
Marinow & Möhring

Gummersbacher Str. 31a

51645 Gummersbach-Niederseßmar

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Handchirurgische Eingriffe

Der chirurgische Eingriff an Händen gehört wegen der zahlreichen, auf engstem Gebiet liegenden anatomischen Strukturen wie Bänder, Nerven, Sehnen und Muskeln; zu den komplexesten Aufgabengebieten. Unsere Praxis bietet auch hier bei diversen Problemen Beratung und Therapien an.

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In unserer Praxis behandeln wir:

  • Karpaltunnelsyndrom
    Das Karpaltunnelsyndrom bezeichnet einen Engpass des Mittelnervs (Nervus Medianus) im Karpalkanal zwischen dem Daumenballen und dem Kleinfingerballen. Es gehört zu den häufigsten Nervenkompressionssyndromen der Hand. Hierbei helfen wir mit einer endoskopischen Operation, bei der nur einen kleiner, ca. 1,5cm langen Schnitt am Handgelenk notwendig ist. Durch dieses besonders schonende Verfahren wird die Zeit der Genesung deutlich verkürzt.
  • Schnellender Finger
    Ein schnellender Finger ist eine Erkrankung im Handbereich, die sich durch ein Schnappen beim Beugen sowie durch Schwierigkeiten beim Austrecken des betroffenen Fingers kennzeichnet. Mit Hilfe eines unkomplizierten operativen Eingriffes (Ringbandspaltung), bei dem ein oder mehrere Ringbänder durchtrennt werden, behandeln wir diese Erkrankung. Eine Ruhigstellung ist nach der Operation nicht vorgesehen, die Finger können und sollen noch am Operationstag normal bewegt werden.
  • Überbein
    (Handgelenksganglion) Ein Handgelenksganglion, umgangssprachlich auch Überbein genannt, ist eine gutartige, aus einer zähen prallelastischen Flüssigkeit (Mycin) gefüllte Geschwulstbildung. Sie kann Schmerzen verursachen sowie die Beweglichkeit einschränken. Durch eine endoskopische oder offene Operation mit einem kleinen Schnitt über dem Ganglion kann das Überbein sicher entfernt werden. Die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens liegt bei unter 10%. 
  • Morbus Dupuytren bis Stadium III
    Bei einer Dupuytren-Kontraktur (Morbus Dupuytren) handelt es sich um eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenflächen, bei der es leider weltweit keine abschließende Heilung gibt, sondern nur die Behandlung der Dupuytren´schen Erkrankung. Innerhalb unserer Praxis haben wir bei Erkrankungen bis einschließlich Stadium IV, sprich einem Streckdefizit (Kontraktur, Verkrümmung) bis 180°, mehrere Therapie-Optionen. Neben den operativen Therapien haben wir auch mit der Nadelfasziotomie sehr gute Erfahrungen gemacht. Diese wird häufig als schonender Ersteingriff bei sehr starken Verkrümmungen der Finger angewandt, um eine verbesserte Streckung zu erreichen. Wenn dieses noch nicht aussreicht oder es wieder zu einer Zunahme der Verkrümmung kommt, sollte frühzeitig eine weitere Operation geplant werden. Viele Patienten sind aber schon nach dem ersten Eingriff zufrieden.
  • Daumengrundgelenksarthrose (Rhizarthrose)
    Die Rhizarthose ist eine Form der Arthrose an der Basis des Daumens. Durch die Behandlung der für die Schmerzen verantwortlichen Reizung oder Entzündung kann die Krankheit lange konservativ erfogreich therapiert werden. In einigen Fällen ist jedoch irgendwann auch eine Operation notwendig. Diesen Zeitpunkt bestimmt der Patient durch seine Beschwerden für sich ganz allein, wir stehen erst beratend und konservativ therapierend, im Falle eines Operationswunsches auch  mit unserer handchirurgischen Expertise den Patienten zur Seite. Frauen sind von der Ausbildung einer Rhizarthrose in der Regel zehnmal häufiger betroffen als Männer.
  • Tennis-/Golferarm (Epikondylitis)
    Hierbei handelt es sich um einen schmerzhaften Reizzustand der Sehnenansätze von Muskeln des Unterarms, die an den beiden Knochenvorsprüngen des Oberarmknochens entspringen. Es kann entweder am Strecker (Epicondylitis radialis humeri) oder am Beuger (Epicondylitis ulnaris humeri) , also der Innen- oder Außenseite des Ellenbogens auftreten. Oft strahlen die Schmerzen bis in die Finger aus und alltägliche Tätigkeiten können nur unter Schmerzen verrichtet werden. Mit speziellen Dehnübungen, welche Ihnen gezeigt werden, helfen wir Ihnen die Schmerzen zu verringern. Weitere Therapiemöglichkeiten des Tennisarmes sind Injektionen (entzündungshemmende, z.T. rein pflanzliche Mittel) und die Stoßwellenbehandlung mit einem der z. Zt. modernsten Stoßwellengeräte in unserer Praxis. Nur in ca. zehn Prozent der Fälle ist jedoch eine Operation erforderlich. Leider ist trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten mit einer z.T. recht langwierigen Behandlung zu rechnen.
  • Engpass-Syndrom des Kleinfingernerven (Sulcus ulnaris Syndrom)
    Das Engpass-Syndrom der Kleinfingernerven zeichnet sich durch eine chronische Druckeinwirkung auf den Hauptnerv im Bereich des Unterarms oder der Hand (Nervus ulnaris) aus. Mit Ellbogenschienen sowie Einschränkungen von belastenden Tätigkeiten kann das Syndrom konservativ therapiert werden. Bei Versagen dieser Option muss eine Operation in Betracht gezogen werden, bei der der Nerv durch einen kleinen Schnitt am Ellenbogen entlastet wird. 

Um den Blutverlust so gering wie möglich zu halten, verlaufen alle Eingriffe an der Hand in Blutsperre. Hierfür wird eine Blutdruckmanschette am Arm aufgepumpt, ähnlich wie bei der Messung des Blutdruckes, die einen erneuten Bluteinstrom verhindert. So kann die Sicht im Operationsfeld verbessert, die Sicherheit für den Patienten erhöht und die Zeit der Operation wesentlich verkürzt werden.

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